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Familienstellen & Liebe des Herzens

Hilfen des Familienstellens für den Bereich „Herzensliebe“

Oftmals leidet ein Partner an dem verschlossenen Herzen des anderen. Oder jemand lebt alleine und kann sein Herz weder für sich, noch für andere Menschen öffnen. Manche Menschen sind ganz gefühllos und kalt. Dann leidet die Paarbeziehung. Sie „erkrankt“ an mangelnder Herzensliebe. Manche Menschen mit verschlossenem Herzen finden erst gar keinen Partner.

Wie auch die „verschlossene“ Sexualität, so kann auch ein verschlossenes Herz auf Ungelöstes in der Herkunftsfamilie weisen. Deshalb drängen sich in so einem Fall die Fragen auf: „Wohin gehört das verschlossene Herz wirklich?“ oder „Wer hat sein Herz wirklich verschließen müssen, vielleicht um überleben zu können?“

Wenn mindestens einer der beiden Liebenden "herzlos" ist:

Ein Mann sucht sich eine sehr „kühle“ Frau. Er liebt sie fast abgöttisch, leidet aber ebenso an ihrer Eiseskälte. Beim Familienstellen zeigt sich, dass seine Oma nach dem Tod ihres Mannes und dem Verlust der Heimat und von drei Kindern ihr Herz verschlossen hat. Zwar hat sie noch einmal geheiratet und weitere Kinder bekommen, aber ihr Herz hat sie nie mehr geöffnet.

Durch die unbewusste Partnerwahl des Mannes wirkt in diese Beziehung sowohl das ungelöste Schicksal der Oma hinein, als auch auf Seiten seiner Frau deren Identifizierung mit ihrer kalten Mutter. Werden die in beiden Familiensystemen verlorenen Herzen wieder gefunden und mit Liebe betrachtet, so kann der Wiederholungszwang enden. Das Paar steht dann vor einem Neuanfang und wird lernen müssen, anders aufeinander zu schauen. Mit dem hilfreichen Tantra Werkzeug der sanften Vereinigung, kann dann die Sexualität auch ohne Lust wieder belebt und regelmäßig gepflegt werden. Zusammen mit den im Paarbrief geschilderten Varianten öffnet sich Schritt für Schritt dann auch das Herz füreinander. Die Grundlage dafür bildet jedoch eindeutig das „geordnete Familiensystem“.

Wenn die Liebe Mutter-Kind nicht fließen konnte:

Das Herz eines Menschen kann auch verschlossen sein durch die frühkindliche Erfahrung einer „herzlosen“ Mutter. Erfährt der Säugling, dass die Mutter nicht viel geben kann, dann kann es sein, dass er schon sehr früh das eigene Herz verschließt, um diesen fast lebensbedrohenden Zustand nicht permanent spüren zu müssen. Der Mensch lernt: „Für mich ist nicht viel da. Ich muss alles alleine machen!“ In der Liebeserfahrung einer Paarbeziehung ist es sehr belastend, wenn nicht jeder geben und nehmen kann. Deshalb kann auch hier der Blick auf die Mutter und hinter die Mutter hin zu ihren Ahnen auflösend wirken. Wird der Strom der Liebe von Eltern zum Kind (manchmal durch mehrere Generationen hindurch) wieder ins Fließen gebracht, sind die besten Voraussetzungen für die Paarliebe geschaffen. Der Fluss der Liebe, der wie in einer Einbahnstraße von Eltern zu den Kindern verläuft, ist eine der wichtigsten Grundlagen für das Gelingen der Paarliebe.

Frau unter Frauen, Mann unter Männern

Das Angebundensein eines Mannes an die Männer seines Familiensystems und an die männliche „Urkraft“ insgesamt macht ihn erst zum Mann. Das Gleiche gilt auch für die Frau. In unserer Kultur gibt es kaum Rituale, die diese Initiation ins Mann- bzw. Frausein vollziehen. Hier hat die Tantra Arbeit durch die Erkenntnisse von Bert Hellinger ebenfalls eine immense Vertiefung und Bereicherung erfahren.

Für eine Frau scheint es fast noch schwerer zu sein, sich in den Bannkreis der Mutter und der Frauen ihres Familiensystems zu stellen, als für den Mann. Das Weibliche bekommt aber erst dann seine vollen Rundungen und seine eigene Kraft, wo das gelingt. Das Männliche in jedem Mann braucht den Segen und die Anbindung an den Vater, bzw. an die Väter. In Tantraseminaren werden diese Rituale vollzogen. Wo eine Vatertochter zur Muttertochter wird, ein Muttersohn sich zu den Männern stellt, hat die Liebe Hoch-Zeit. Frauen laden ihre weibliche Energie unter Frauen auf. Deshalb sind die Frauen-Tantra-Seminare so wichtig. Sie stehen nicht nur für sich alleine, indem Frauen untereinander ihre Frauenthemen lösen, sondern sie stehen auch im Dienste der Liebe zu den Männern. Der besondere Segen des Frauenkreises ist ein Juwel der BeFree Tantraschule. Dieses Juwel ist das Kostbarste, was eine Frau dem Mann zum Geschenk machen kann: nämlich sich selbst als volle Frau!

Das Herz für den Partner und seine Familie öffnen

Nun mag es schon eine große Leistung sein, das eigene Herz angesichts der Schicksale in der eigenen Familie wieder öffnen zu können. Groß wird aber die Liebe zwischen Mann und Frau erst, wenn dieses weitere Herz auch neu auf den Partner schaut. Wer im Partner dessen Eltern achtet und ehrt, hat die volle Liebeskraft eingeladen. Dazu muss man nicht gut finden, was die Eltern des Partners denken, sagen oder tun. Es reicht, ihnen Achtung entgegenzubringen und ihnen zu danken, dass sie dem geliebten Partner das Kostbarste überhaupt gegeben haben, nämlich das Leben. Wer die Eltern des Partners ablehnt, lehnt damit immer auch einen Teil des Partners ab. Und das tut der Liebe definitiv nicht gut!

Patchwork-Familien

In der heutigen Zeit gibt es vermutlich mehr denn je Trennungen und neue Bindungen. Was vorher war, kann aber nicht mehr verleugnet oder ungeschehen gemacht werden. Der Vorrang der Früheren bleibt als Lebensgesetz. Wo diese Ordnung der Liebe beachtet wird, ist in Patchworkfamilien eine erfüllende Liebe dauerhaft möglich. Dazu gehört insbesondere, das Herz für einen früheren Partner der geliebten Person zu öffnen. „Du bist für immer der erste Mann / die erste Frau. Ich bin nur der/die Zweite.  Danke, dass Du Platz gemacht hast. Schau freundlich, wenn es uns gut geht!“ Viele Menschen regen sich bei diesen Sätzen über das Wörtchen „nur“ auf. Aber diese drei Buchstaben sind es, in denen die ganze Liebe und der ganze Frieden steckt. Es genügt nicht, diese Sätze zu sagen oder zu denken. Sie müssen gefühlt werden können, also innerlich „vollzogen“. Für Patchwork-Familien gibt es viele Ordnungen, die zu beachten sind. Sie können in den Büchern zum Gelingen der Paarbeziehung oder in den DVD´s von Bert Hellinger, wenn er mit Paaren arbeitet, nachvollzogen werden.

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