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Der Orgasmus der Frau
… und die Suche nach einer erfüllten Sexualität

Der Orgasmus der Frau ist immer noch eines der wichtigsten Anliegen auf der Suche nach einer erfüllenden Sexualität. Frauen ersehnen ihn und Männer sind sich seiner oftmals nicht sicher. Laut Statistik gibt es immer noch einen großen Anteil an Frauen, die noch nie einen Orgasmus hatten. Viele täuschen ihn immer wieder vor, weil sie ihrem Partner eine gute Geliebte sein oder ihn nicht verlieren wollen. Manche Frauen können nur bei der Selbstbefriedigung einen Orgasmus bekommen. Wenn eine andere Person anwesend ist, können sie nicht loslassen. Andere können zwar mit ihrem Partner Orgasmen bekommen, aber nur durch Stimulation der Klitoris. Sie sehnen sich nach einem Orgasmus beim Geschlechtsverkehr. Immer wieder bemühen sie sich - immer wieder sind sie enttäuscht.

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Manche freuen sich, dass sie beim Geschlechtsverkehr zumindest bei gleichzeitiger zusätzlicher Stimulierung der Klitoris orgasmusfähig sind. Manche Frauen ersehnen sich den gleichzeitigen Orgasmus mit dem Mann. Und im Zeitalter der tantrischen Möglichkeiten ist auch der sogenannte Ganzkörperorgasmus im Gespräch.

Alle Erwartungen im Bett erzeugen Leistungsdruck und bewirken eine Blockade, anstatt Genuss. Soll man dann nicht gleich ganz auf den Orgasmus verzichten? Ist er wirklich so wichtig? Solange eine Frau ihn nicht bekommen kann, hat er eine zu große Bedeutung. Erst wenn sie orgasmusfähig geworden ist, kann sie selbst entscheiden, welchen Stellenwert sie dem Orgasmus im Erleben ihrer Sexualität einräumen will.

Keinen Orgasmus bekommen zu können, macht Frauen bewusst oder latent unzufrieden. Manche Frauen kleben nach jeder Enttäuschung im Bett eine “Rabattmarke” in das Heft der Beziehungsunzufriedenheit ein. Generell kann man sagen, dass eine permanent unzufriedene Frau sich nicht wirklich geliebt fühlt. Es lohnt sich in so einem Fall, die Qualität und Quantität der Sexualität unter die Lupe zu nehmen. Auch Krankheitsbilder wie Migräne ( der sogenannte “Orgasmus im Kopf”), Depressionen und Hautkrankheiten stehen oft im Zusammenhang mit einer Unzufriedenheit in der Sexualität.

Der Orgasmus ist ein vielschichtiges Phänomen und eigentlich dennoch ganz einfach. Die meisten Menschen, die nicht orgasmusfähig sind, strengen sich zu sehr an, ihn zu bekommen. Gleichzeitig können sie sich im entscheidenden Moment nicht einfach hingeben. Um orgasmusfähig zu werden, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Wesentlich jedoch scheint es zu sein, vom Kopf in den Körper kommen zu können. Da gibt es einen "Schalter" in der Wahrnehmung, den man umstellen kann: Vom Denken in das Körperfühlen bzw. Körperspüren. Das Körperfühlen kann man richtig üben und trainieren, z.B. beim Laufen immer wieder die Füße wahrnehmen, wie sie abrollen, abheben und wieder auf der Erde aufsetzen. Später wird das Körperfühlen immer feiner, so dass man auch den inneren Körper wahrnehmen lernt.

Das Körperfühlen ist das Eine. Solange man aber nicht im Körper verankert bleiben kannt, und sich immer wieder vom Strom der Gedanken fortreißen lässt, lässt man sich auch vom orgasmischen Erleben fortreißen. Insofern gehört eine Portion Konzentration bzw. körperliche Präsenz dazu. Frauen neigen dazu, es eher dem "Außen" recht machen zu wollen.

Das Außen, das ist beim Liebesspiel in der Regel der Mann. Solange sich Frauen an der männlichen Lust orientieren (die ganz anders funktioniert und anspringt), verpassen sie ihre Lust als Frau. Bedingung für das weibliche Lusterleben ist also auch eine gewisse Selbstsicherheit, bei sich und der Wahrheit des eigenen Körpers zu bleiben und sich damit dem Mann zuzumuten. Es gibt Frauen, die können nur dann zum Orgasmus kommen, wenn sie sich auf dem Bauch liegend an einem Kopfkissenzipfel reiben. Logischerweise ist diese Eigenart nicht einfach auf das normale Liebesspiel übertragbar. Wenn solche Frauen nicht lernen, den "Kopfkissenzipfel" in das Liebesspiel mit einem Partner einzubauen, wird es dort keine Veränderung geben. Scham und Peinlichkeit hindern Frauen daran, genau diesen notwendigen Schritt zu tun. Und so bleibt auch die bisher einzige mögliche Art, den Orgasmus zu erleben, außerhalb der gemeinsamen Liebeserfahrung.

Der Weg zur sexuellen Freiheit geht oft mitten durch eine Landschaft voller Scham, Schuld und Peinlichkeit. Frauen, die diese Reise wagen, machen erstaunliche Erfahrungen. Solange eine Frau sich jedoch nicht aus den engen Begrenzungen der sexuellen Hemmung herauswagt, kann sie nicht mit sexueller Erfüllung rechnen. Der "Kopfkissenzipfel" jeder Frau ist ein bißchen anders, denn Frauen sind einfach unterschiedlich. Wenn also eine Frau in der Selbstbefriedigung orgasmusfähig ist, so muss sie genau diese Art sich zu stimulieren, den Mann vermitteln. Weiterhin ist die Ehrlichkeit und Offenheit im Umgang mit dem Partner wesentlich für das sexuelle Glück. Wer dem Partner Lust vorspielt und vortäuscht oder nicht ehrlich das eigene Körperempfinden kommunizieren kann, hat es schwer. Es gäbe noch viel mehr zu sagen, aber das soll mal für den Anfang reichen. Noch einen Hinweis: Solange sich eine Frau nicht sicher ist, ob sie einen Orgasmus erleben kann, hat sie meiner Meinung nach noch keinen gehabt. Ein Orgasmus ist ganz klar zu erkennen: Er bricht aus, hat einen klaren Verlauf und ebbt ab. Die Intensität kann dabei allerdings sehr unterschiedlich sein. Mal ist er "flach", so als würde man ihn durch eine Milchglasscheibe hindurch erleben, mal ist er prall, voll und voluminös. Das hängt von der Tagesverfassung und der jeweiligen körperlichen Präsenz ab. Und natürlich auch davon, wie sehr das Herz einer Frau berührt wird in der Begegnung mit einem Partner, und von noch so einigen Bedingungen mehr. 

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Studien belegen:
Frauen kommen im Bett zu kurz. Ihre Lebensqualität leidet darunter. Das wollen wir ändern. Denn erfüllende Sexualität macht glücklich und beflügelt. Die Lebensfreude wächst, das Immunsystem wird gestärkt und Erfolg, auch in ganz anderen Lebensbereichen stellt sich ein. Grund genug, dem Glück auf die Sprünge zu helfen, oder?

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