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Orgasmen visualisieren

Frau und Orgasmus

Der Orgasmus ist ein vielschichtiges Phänomen und eigentlich dennoch ganz einfach. Die meisten Menschen, die nicht orgasmusfähig sind, strengen sich zu sehr an, ihn zu bekommen. Gleichzeitig können sie sich im entscheidenden Moment nicht einfach hingeben. Um orgasmusfähig zu werden, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Wesentlich jedoch scheint es zu sein, vom Kopf in den Körper kommen zu können. Da gibt es einen "Schalter" in der Wahrnehmung, den man umstellen kann: Vom Denken in das Körperfühlen bzw. Körperspüren. Das Körperfühlen kann man richtig üben und trainieren, z.B. beim Laufen immer wieder die Füße wahrnehmen, wie sie abrollen, abheben und wieder auf der Erde aufsetzen. Später wird das Körperfühlen immer feiner, so dass man auch den inneren Körper wahrnehmen lernt. Das Körperfühlen ist das Eine. Solange man aber nicht im Körper verankert bleiben kannt, und sich immer wieder vom Strom der Gedanken fortreißen lässt, lässt man sich auch vom orgasmischen Erleben fortreißen. Insofern gehört eine Portion Konzentration bzw. körperliche Präsenz dazu. Frauen neigen dazu, es eher dem "Außen" recht machen zu wollen.

Das Außen, das ist beim Liebesspiel in der Regel der Mann. Solange sich Frauen an der männlichen Lust orientieren (die ganz anders funktioniert und anspringt), verpassen sie ihre Lust als Frau. Bedingung für das weibliche Lusterleben ist also auch eine gewisse Selbstsicherheit, bei sich und der Wahrheit des eigenen Körpers zu bleiben und sich damit dem Mann "zuzumuten". Es gibt Frauen, die können nur dann zum Orgasmus kommen, wenn sie sich auf dem Bauch liegend an einem Kopfkissenzipfel reiben. Logischerweise ist diese Eigenart nicht einfach auf das "normale" Liebesspiel übertragbar. Wenn solche Frauen nicht lernen, den "Kopfkissenzipfel" in das Liebesspiel mit einem Partner einzubauen, wird es dort keine Veränderung geben. Scham und Peinlichkeit hindern Frauen daran, genau diesen notwendigen Schritt zu tun. Und so bleibt auch die bisher einzige mögliche Art, den Orgasmus zu erleben, außerhalb der gemeinsamen Liebeserfahrung. Der Weg zur sexuellen Freiheit geht oft mitten durch eine Landschaft voller Scham, Schuld und Peinlichkeit. Frauen, die diese Reise wagen, machen erstaunliche Erfahrungen. Solange eine Frau sich jedoch nicht aus den engen Begrenzungen der sexuellen Hemmung herauswagt, kann sie nicht mit sexueller Erfüllung rechnen. Der "Kopfkissenzipfel" jeder Frau ist ein bißchen anders, denn Frauen sind einfach unterschiedlich. Wenn also eine Frau in der Selbstbefriedigung orgasmusfähig ist, so muss sie genau diese Art sich zu stimulieren, den Mann vermitteln. Weiterhin ist die Ehrlichkeit und Offenheit im Umgang mit dem Partner wesentlich für das sexuelle Glück. Wer dem Partner Lust vorspielt und vortäuscht oder nicht ehrlich das eigene Körperempfinden kommunizieren kann, hat es schwer. Es gäbe noch viel mehr zu sagen, aber das soll mal für den Anfang reichen. Noch einen Hinweis: Solange sich eine Frau nicht sicher ist, ob sie einen Orgasmus erleben kann, hat sie meiner Meinung nach noch keinen gehabt. Ein Orgasmus ist ganz klar zu erkennen: Er bricht aus, hat einen klaren Verlauf und ebbt ab. Die Intensität kann dabei allerdings sehr unterschiedlich sein. Mal ist er "flach", so als würde man ihn durch eine Milchglasscheibe hindurch erleben, mal ist er prall, voll und voluminös. Das hängt von der Tagesverfassung und der jeweiligen körperlichen Präsenz ab. Und natürlich auch davon, wie sehr das Herz einer Frau berührt wird in der Begegnung mit einem Partner, und von noch so einigen Bedingungen mehr. (Re. Juli 2009)

Orgasmen visualisieren

Wenn sich eine Frau einen Orgasmus visualisieren kann, ist schon der erste Schritt zur Orgasmusfähigkeit getan.

Viele Menschen benutzen Ihre Vorstellungskraft, das „innere Träumen“ und Bildermachen, nur noch, um sich sorgenvolle Zukunftsvisionen auszumalen. Damit verschwenden sie eine wunderbare Lebenskraft für Inszenierungen von Kummer, Leid und Unglück. Das muss weder so sein noch so bleiben. Sie können ab sofort diese wunderbare sprudelnde Schöpfungsquelle der „Vor-Sehung“ wieder für die wirklichen und daher glücklichen Träume nutzen. Stellen Sie sich zum Beispiel Ihr Lieblingsessen vor, so läuft Ihnen das Wasser im Mund zusammen. Diese geistige innere Tätigkeit des Visualisierens hat also direkt erfahrbare Wirkungen. Was Sie oft und mit starker emotionaler Beteiligung visualisieren, hat die Tendenz, sich in Ihrem Leben umzusetzen, zu manifestieren. So funktioniert jede Schöpfung. Scheuen Sie sich nicht, diese geistige Macht für Ihr Glück statt für Kummer einzusetzen.Träumen Sie von wunderschönen Orgasmen! Träumen Sie von Ihren schönsten zukünftigen Orgasmen. Wo finden sie statt? Mit wem? In welcher Situation? Machen Sie Töne? Wie sehen Sie dabei aus? Und wie Ihr Partner?

Lassen Sie Situationen auftauchen, wo Sie miteinander glücklich und in Ekstase sind. Während Sie dies für ein paar Minuten tun, seien Sie achtsam, dass sich nicht die lauernden Unglücksfilme in Form eines „Ja, aber…“ einschleichen. Verbannen Sie sie aus Ihrem inneren Kinosaal. Eine gute Zeit für solche Glücksträumereien ist die Zeit vor dem Einschlafen und die ersten Minuten nach dem Aufwachen. In dieser Zeit ist Ihr Unterbewusstsein besonders empfänglich für Botschaften.

Träumen Sie glückliche Träume mit einer lustvollen körperlichen Liebe. Das Unterbewusstsein liebt ganz konkrete Bilder. Das hilft ihm, nach einem Weg zu suchen, wie diese umgesetzt werden können. Das ist ja das Fantastische: Sie geben die Bilder vor, untermalen Sie mit Freude und Glücksgefühlen und Ihr Unterbewusstsein ist zuständig für den Weg, diese Wirklichkeit werden zu lassen. Sie entscheiden das Was, Ihr Unterbewusstsein übernimmt das Wie. Dieser Vorgang passiert ohnehin ständig in Ihrem Geist. Jetzt nutzen Sie ihn nur bewusst für das, was Sie wirklich wollen und verdient haben.

Erfahrungen von Frauen zum Visualisieren des Orgasmus

"Das Visualisieren klappt erstaunlich gut und macht Spass. Es ist eine Mischung aus Visualisieren und gleichzeitig in die Körperempfindung gehen - es ist wirklich erstaunlich. Mache ich täglich, wenn auch nicht immer besonders lang, aber öfter mal zwischendurch - habe es neulich mal im Bus ausprobiert, das ist aber nicht so günstig, weil sich das Visualisieren irgendwie auch im Gesichtsausdruck bemerkbar macht."

"Ich fühle mich als potente Frau und ich bin völlig begeistert von meiner Entwicklung in den letzten zwei Jahren, noch mehr von den letzten 4 Monaten. Denn seit einer kurzen Beziehungspause letztes Jahr, geht es miteinander jetzt einfach super. Ich brauche mir eine potente lustvolle Frau nicht vorzustellen, ich erlebe mich als solche: Eine Fülle und Tiefe und Freude und Lust und Liebe und Freiheit, dass ich manchmal schier überquille."

"Wie erfolgreich ich beim täglichen Visualisieren bin, hängt wirklich von meiner jeweiligen Verfassung ab. Je besser ich mich konzentrieren kann, desto besser gelingt es auch. Es ist schon estaulich, wieviele verschiedene Bilder und Ideen mich ansprechen und anturnen. Da sind dann Dinge dabei ,die ich in der Realität nie umsetzen würde. Aber vielleicht ist das auch der Reiz des Verbotenen und der Reiz bei etwas Verbotenem erwischt zu werden….Meine Widerstände werden immer weniger."

"Täglich visualisieren - das fällt mir inzwischen leichter, ich habe ein Foto von mir genommen, was zwar vor 3-4 Jahren aufgenommen wurde, aber damit weiss ich, dass es ein Foto von mir ist und ich kann mich eher damit anfreunden…"

"Ich visualisiere nicht immer 2 x täglich, weil ich es vergesse (ich weiß - der innere Widerstand), manchmal vergesse ich leider auch das eine Mal pro Tag. Es wird langsam einfacher, mir schöne, lustvolle Situationen mit Männern vorzustellen. Langsam erlaube ich mir auch, Wunschmänner und Wunschsituationen zu imaginieren"

"In den letzten Tagen habe ich das Visualisieren leider etwas vernachlässigt. Allerdings gibt es seit dem letzten Antwortbrief doch schon einige Erfolgserlebnisse zu berichten – wie gut, dass sie im Tagebuch eingetragen sind.
Wie schon beschrieben, hat das Visualisieren im Urlaub schon besser geklappt. Auch bei den nächsten Malen wurden die Empfindungen intensiver und zweimal habe ich es sogar geschafft, mir einen Orgasmus vorzustellen und ihn auch zu spüren. Das erste Mal war ich im Solarium (wo ich meistens Lust auf Sex verspüre) und beim zweiten Mal mitten in einem Freizeitbad auf einer Liege. Die Tatsache, dass ich es gerade dann schaffe, wenn ich eigentlich nicht ungestört bin, sondern mehr oder weniger in der Öffentlichkeit bin, gibt mir etwas zu denken. Aber es war ja auch schon vor dem Training meine (einzige) Fantasie, Sex im Freien oder an anderen Orten zu haben."

"Das Visualisieren klappt besser. Ich bin sehr auf meinen Mann fixiert. Wenn wir uns gut verstehen, kann ich sehr gut visualisieren. Bemerkte eine deutliche Steigerung meiner sexuellen Erregung. Sehr deutlich sah ich meine Wünsche und Bedürfnisse, die ich meinen Mann auch mitteilte. Das Problem war ja, dass mir nichts einfiel, keine Bilder vor mir sah, wenn wir Streit hatten. Ich löste das Problem, dass ich mir einen fremden Mann ohne Gesicht vorstellte. Somit klappte das Visualisieren auch bei Streitigkeiten."

"Täglich visualisieren klappt grade ganz gut --- der Muskel scheient auf das Training anzusprechen;-)"

"Ich gebe mir Mühe mit dem Visualisieren. Es klappt manchmal recht gut. Da ich bisher nur in der Selbstbefriedigung zum Orgasmus gelangt bin, bin ich stolz darauf, das nun schon zweimal mit Partner erlebt zu haben. Das heißt: also ich habe mich zwar selbstbefriedigt, aber er war dabei. Wir haben es in unser Liebesspiel eingebunden, eine Sache die ich manchmal schon versucht hatte, aber auch da nie zum Orgasmus gekommen bin. Ich denke das ist schon ein Fortschritt.Mein Freund und ich reden jetzt viel öfter und plötzlich ist mir mein Orgasmus auch wichtig. Bevor ich das Buch und das Training angefangen habe, war ich nur auf ihn fixiert, ich sehe also schon ein paar Fortschritte und bin darüber sehr sehr glücklich."

"Ich vergesse das Visualisieren oft. Morgens beim Aufwachen denke ich über den kommenden Tag nach, abends beim Einschlafen erinnert mich manchmal mein Partner dran, dann mach ichs, aber wenn wir grad miteinander in Kontakt sind, dann vergess ich es. Tagsüber ist mein Kopf so voll, dass ich da gar nicht dran denke. Jetzt, wo ich das schreibe, denke ich aber, ich könnte mir vornehmen, immer morgens beim Aufwachen zu visualisieren. Wenn ich visualisiere, habe ich die schon mal beschriebenen Schwierigkeiten, über den Punkt des Genießens hinauszukommen und mir auch den Orgasmus vorzustellen. Wenn ich mich zwinge, kriege ich zwar Bilder davon hin, die fühle ich aber nicht, während ich die Vorstellung eines genussvollen Gefühls vor dem Orgasmus innerlich auch FÜHLEN , nicht nur DENKEN, kann.Mir fällt die Übung schwer, sowohl sie zeitlich einzuplanen (dran zu denken), als auch den Orgasmus zu visualisieren, aber ich halte die Übung für sinnvoll, und nehme mir deshalb vor, morgens zu visualisieren. "

 

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