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Sanfte und stille Vereinigung

Sexuelle Vereinigung

Neben der herkömmlichen zielorientierten (orgasmusfixierten) körperlichen Liebe, gibt es die feinstoffliche Begegnung, die eher der weiblichen Seite in Mann und Frau gerecht wird: Die sanfte sexuelle Vereinigung ermöglicht ein Liebemachen ohne Erektion. Das tantrische Wissen ermöglicht das Miteinandersein in tiefer Entspannung ohne den Zwang, etwas „machen“ zu müssen. Die Wirkung ist sehr heilsam für die an Überspannung leidenden Sexzentren von Mann und Frau. Und darüber hinaus bei regelmäßiger Praxis auch für die Liebe zwischen beiden.

Was ist eine sanfte bzw. stille sexuelle Vereinigung? Wie können Mann und Frau durch sie eine ganz neue Liebeslust entdecken? Die genaue Anleitung zur sanften und stillen sexuellen Vereinigung in Wort und Bild finden Sie hier in der Tantra Liebesschule Online und in nackter, nicht jugendfreier Form im Tantra Download.

Vereinigen sich Mann und Frau ohne Erektion spricht man von einer sanften sexuellen Vereinigung. Liegen beide ohne Bewegung und das übliche Tun sexuell vereinigt beieinander, handelt es sich um eine stille sexuelle Vereinigung.

Herz statt Sex
Das Herz öffnet sich bei der sanften und stillen Vereinigung mehr als die sexuelle Energie. Für viele Frauen wird der übliche Orgasmus-, für Männer der Erektionsdruck genommen. Für Männer mit Erektionsproblemen ist die sanfte Vereinigung eine wahre frohe Botschaft. Da sie den Erektionsdruck wegnimmt, lösen sich Erektionsprobleme manchmal ganz auf. Dennoch geht es bei der sanften und stillen Vereinigung gar nicht das Thema Erektion. Sie ist vielmehr eine ganz neue, meditative Art des Liebens. Mann und Frau können sich feiner wahrnehmen und zuschauen, wie sich im Laufe der Zeit die bemerkenswerte Intelligenz der Genitalien (Yoni und Lingam) entfaltet. Diese neue Art des Liebens braucht keine Lust als Voraussetzung, sondern die bewusste Entscheidung, sich immer wieder und möglichst oft absichtslos miteinander sexuell zu vereinigen.

Wenn Yoni und Lingam zusammenkommen, entwickelt und verstärkt sich der Magnetismus zwischen Mann und Frau, und die „innere Batterie“ von beiden wird aufgeladen und eine ganz neue Liebeslust kommt zur Entfaltung. Bei regelmäßiger Pflege der Liebe auf diese Art und Weise sind Frau und Mann ausgeglichener, was sich auch auf andere Lebensbereiche überträgt; sie sind liebevoller und die negativen Emotionen ziehen sich immer mehr zurück.

Feinfühliger werden
Wenn es auch so aussieht, als würde während der sanften oder stillen sexuellen Vereinigung gar nichts passieren, so kann ein Paar, das die Liebe über mehrere Monate so praktiziert, rückblickend feststellen, wie sich der Alltag und der Umgang miteinander enorm verändern. Insgesamt werden Mann und Frau liebender und feinfühliger. Das gilt auch für die Genitalien. Eine Frau, die sich schon ganz von der Sexualität zurückgezogen hat, kann sich wieder vertrauensvoll öffnen, solange ein Mann einfach nur still in ihr ruht. Nach und nach löst sich aller Stress aus unguten sexuellen Erfahrungen in jeder Zelle des Körpers. Eine neue, viel tiefere Empfänglichkeit erwacht. Das bleibt nicht ohne Einfluss auf das sonstige Liebesspiel: Dieses wird achtsamer und respektvoller, liebevoller. Verstärkend wirken die Wachheit und Präsenz bei dieser Art der entspannten sexuellen Vereinigung. Dazu gibt es im Paarbrief (Download, Tantra-Praxis) gezielte Hilfen, da die meisten Menschen werden aufgrund ihres überaktiven Lebens bei einsetzender Entspannung meistens sehr müde. Sollte das dauerhaft so bleiben, ist es anzuraten, die Lebensgestaltung grundsätzlich zu überdenken und auch aus gesundheitlichen Gründen Änderungen vorzunehmen.

Ruhe und Bewegung
In der sogenannten Scherenposition ist das Einführen des weichen Lingams durch die Frau möglich. Diese sanfte Vereinigung kann sich mehrfach verwandeln, das heißt, es kann dabei immer wieder eine Erektion entstehen und vergehen. Insbesondere wenn die Frau ihre Aufmerksamkeit in den Brüsten über eine längere Zeit halten kann, wird dadurch der Lingam erweckt und bleibt manchmal lange Zeit still und erregt in der Yoni. Falls eine Erektion entsteht, ist das keine Aufforderung, jetzt mehr Lust zu „produzieren“, sondern miteinander genau hinzuspüren, dabei noch mehr zu entspannen und das Gefühlte auszutauschen. Ganz am Anfang kann es eine Hilfe sein, sich ein wenig dabei zu bewegen, wobei diese Bewegungen durch die Frau gelenkt werden und immer wieder zu Phasen der Ruhe führen sollten. Nach einigen Erfahrungen mit der sanften und stillen sexuellen Vereinigung ist es wichtig, nichts mehr zu tun und stattdessen zu beobachten, was von selbst geschehen möchte. Manchmal geschieht dabei nur tiefes Entspannen, sonst nichts. Doch die unsichtbaren inneren Energiefelder von Mann und Frau werden auch dann aufgeladen, wenn es noch nicht gefühlt werden kann. Sollte jemand bei der stillen oder sanften Vereinigung einschlafen, so kann der andere dennoch hinspüren, atmen und seine Körperwahrnehmung schulen. Manchmal sind auch beide so erschöpft, dass ein kleiner „vereinigter Schlaf“ angemessen ist. Dann ist es gut, den Wecker zu stellen und einfach ein „tantrisches Schläfchen“ miteinander zu machen.

Ist der Lingam während der Vereinigung erigiert und bleibt aber ohne das übliche „Machen“ einfach still in der Yoni, so spricht man von der stillen Vereinigung. Für manche Frauen ist dabei die Scherenposition nicht so angenehm und es empfiehlt sich der Wechsel in die Missionarsstellung. Wird der Lingam irgendwann wieder weich (sanfte Vereinigung), so können Sie einfach wieder in die Scherenposition zurückgehen.

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