Verbotene Körperzone?
Für die meisten Menschen ist der Anus eine „verbotene“ Körperzone. Tantra integriert diesen tabuisierten Körperteil und nutzt ihn zur Heilung und Bewusstwerdung. Die Liebesschule zeigt in detaillierten Photos, wie unterschiedlich die „untere Pforte“ aussehen kann. Ausführliche Informationen und die Anusheilmassage ebnen den Weg zu einer neuen Sichtweise und der liebenden Annahme des Anus. Damit tragen sie dazu bei, der Kopflastigkeit unserer Welt zu entrinnen, den Körper tief zu entspannen und vielleicht neue Quellen der Lust zu erschließen.
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- Anus - Quelle der Lust
Manche Menschen haben noch gar keine Erfahrungen mit Berührungen am Anus. Für sie ist der Anus eine „verbotene“ Körperzone. Dort verlassen der Stuhlgang und die „Abgase“ den Körper. Die damit verbundenen Gerüche werden abgelehnt, als eklig empfunden, besonders bei anderen Menschen. Auch durch die Homosexualität hat der Anus einen unangenehmen Beigeschmack. So trauen sich Männer oft nicht, eine Anusmassage zu empfangen, aus Angst dort Lust zu spüren und vielleicht „schwul“ zu sein. Andere Menschen haben sich den Anus als Lustquelle erschlossen, sind aber nicht besonders achtsam mit dem verletzlichen Bereich umgegangen. Dann geschieht statt Entspannung Anspannung und Verkrampfung, denn jedes schmerzhafte Erlebnis wird im Körper gespeichert. Manche Menschen haben Probleme mit dem Stuhlgang oder Hämorrhoiden und sind auf diese schmerzvolle Weise immer wieder mit der „unteren Pforte“ befasst. Die körperlichen Beschwerden bei Verstopfung drücken aus, dass der Mensch etwas „festhält“, verhärten lässt. Dann wird das doch notwendige Loslassen sehr schwierig und schmerzhaft. Abführmittel bringen keine dauerhafte Lösung, wenn die dahinter liegende seelische Ursache nicht beseitigt wurde.
Für viele Männer ist die Anusmassage neben der Überwindung der Ängste, homosexuell zu sein, eine ganz wichtige und notwendige Erfahrung, um sich bei der Sexualität auch in ihre Partnerin einfühlen zu können. Sie erleben, wie es ist, wenn jemand in den eigenen Körper eindringt und wie wichtig es ist, dass der Körper sich von selbst dafür öffnet. Sie spüren, dass es weh tut, wenn gegen Widerstand eingedrungen wird und sind tief berührt, wenn die berührende Person die Grenzen achtet und nicht weiter vorgeht als der Körper „erlaubt“. Dadurch werden sie auch für das Eindringen des Lingam bei der sexuellen Vereinigung sensibilisiert. Der Anusmuskel hat wie auch die Yoni der Frau seine eigene Intelligenz. Wenn er bereit ist, öffnet er sich von selbst. Bei manchen Menschen kann es sehr lange dauern, bis diese Öffnung möglich wird. In der Zwischenzeit jedoch können viele Blockaden aufgelöst und alte Wunden geheilt werden. Bei der Anus-Massage müssen Grenzen gewahrt werden. Die Massage darf nur soweit praktiziert werden, wie kein Schmerz entsteht. Der Schmerz wird als deutliches Signal ernst genommen. Sowohl für die Frau als auch für den Mann öffnet sich ein tieferer Bereich des Fühlens und der seelischen Intimität durch eine behutsame Öffnung des Anusbereiches. Wer viel zu seiner Selbstheilung beitragen will, kann sich mehrmals in der Woche einen kleinen Dildo einführen und das anale Atmen üben. Mehr Informationen dazu finden Sie in der ausführlichen schriftlichen Anleitung zur Anusmassage im tantra Download.
Wird der Anusbereich achtsam und bewusst berührt, so können damit auch die dort festsitzenden seelischen Blockaden ans Licht kommen und aufgelöst werden. Regelmäßige Anusmassagen lockern das Gewebe, fördern die Durchblutung, erschaffen tiefe Intimität, Reinigen von seelischem Ballast und Ängsten und erschaffen eine intensive Verbindung zum inneren Körper. Damit tragen sie dazu bei, der Kopflastigkeit unserer Welt zu entrinnen, den Körper tief zu entspannen und darüberhinaus sogar neue Quellen der Lust zu erschließen.
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