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Liebe und Lust heute

Was ist Ihr »worst case« in der Sexualität?

Fast alle Menschen haben im Bereich der Sexualität Ängste und Befürchtungen. Diese sind nur solange bedrohlich, wie sie unbewusst, d.h. im Verdrängten und Verborgenen wirken.
Nehmen Sie sich heute Zeit herauszufinden, was für Sie im Bereich der Sexualität das Schlimmste wäre! Vielleicht haben Sie ja schon sehr bedrohliche oder Furcht erregende Dinge erlebt – und diese tauchen nun noch einmal auf.
Frauen haben oft Angst vor Gewalt. Für mache ist es schon eine Bedrohung, sich in der Sexualität nicht gesehen zu fühlen und nur zur Befriedigung des Mannes »benutzt« zu werden. Frigide oder permanent lustlos zu sein und einem Partner nicht das geben zu können, was er sich wünscht, ist im Repertoire des sexuellen Kummers vieler Frauen vorzufinden.
Männer haben eher Angst vor (weiblichem) Spott und vor Versagen. Vorzeitiger Samenerguss, Erektionsprobleme, Impotenz, die Größe des Lingam führen bei ihnen die Hitliste der Ängste an.
 

Singles

Wie beim Märchen Rumpelstilzchen platzt die Seifenblase der Gebundenheit an die Angst in dem Moment, in dem ihr Name bekannt wird. Wenn etwas ausgesprochen werden kann und sogar noch mit anderen Menschen geteilt wird, verliert es die Macht, die ihm sein Wirken im Verborgenen gibt. Menschen, die das immer wieder tun, befreien sich Stück für Stück von ihren inneren Gefängnissen.
Was Sie dazu brauchen, ist nur Mut! Sonst nichts. Warten Sie nicht, bis Ihre Angst sich mitzuteilen von selbst verschwindet. Das wird vermutlich nie der Fall sein. Beginnen Sie, sich trotz Angst mitzuteilen.
Mut hat nicht, wer keine Angst hat, sondern wer trotz Angst die erforderlichen Schritte zu seiner Freiheit hin tut!
 

Paare

Auch wenn Sie meinen, keine Ängste zu haben: Setzen Sie sich heute ein paar Minuten diesen Gedanken aus. Schreiben Sie Ihren »worst case« auf. Was wäre das Schlimmste, was Ihnen in der Sexualität widerfahren könnte? Vielleicht kommen Sie mit Ihren verborgenen Gefühlen in Kontakt.
Der nächste heilsame Schritt ist dann, sich darüber mit jemandem auszutauschen. Im Gespräch oder gerne auch in einem Internet-Forum! Geben Sie bei der Suchmaschine einfach Stichworte zu Ihren Ängsten ein. Dann finden Sie sofort wichtige Informationen und Ansprechpartner.
 

Anmerkungen

Machen Sie die Vorübung für sich alleine und auf die Partnerschaft bezogen. Welche Ängste gibt es rund um Ihre Partnerschaft? Befürchten Sie, irgendwann einmal die Lust auf Ihren Partner zu verlieren oder im Gegenteil, nicht mehr begehrtenswert für ihn zu sein? Schreiben Sie alles stichpunktartig auf. Sie sollten sich heute schon für die nächsten Tage einen Termin einplanen, bei dem Sie offen darüber sprechen können (außer Sie erledigen das gleich heute!).
 

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