Stille Lust- Lustvolle Stille
Tantra-Retreats verweben die Befreiung der Sexualität mit dem spirituellen Weg der Stille und Hinwendung zum eigenen Innersten. Erfahren Sie hier mehr über diese neue Möglichkeit, unvereinbare Pole der irdischen Welt (Gott und Sexualität) zusammenzubringen und damit ein Schlupfloch aus der Dualität in die Einheit hinein für sich zu entdecken. Mehr lesen Sie auf dieser Seite.
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- Tantra Retreat an Ostern auf Gut Frohberg »
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Zu einem Tantra-Retreat sollten Sie sich nur dann anmelden, wenn Sie bereit sind, sich auf einen tiefen Selbstheilungsprozess einzulassen, bei dem Sie sicherlich auch einiges an innerem Unbehagen durchwandern. Dazu ist es notwendig und zugleich Teilnahmebedingung, außerhalb der Seminarzeiten zu schweigen. Sie sollten in dieser Zeit keinerlei äußeren
Ablenkungen wie Telefon, Bücher, berufliche Aktivitäten nachgehen. Ihr Schweigen wird Sie ganz auf Sie selbst zurückwerfen. Gleichzeitig garantiert es auch die Retreat Atmosphäre für alle. Auch die Seminarleitung und die Assistenten schweigen außerhalb der Gruppe.
Die Vorteile eines Tantra-Retreats für Sie:
Gewinnen Sie Energie, Lebensfreude, Ausgeglichenheit, Gesundheit, Wohlbefinden, Zuversicht und Glück durch die BeFree Tantra-Retreats
- Durch Schweigen, Meditation und Stille kommen Sie zu sich selbst. Sie entschlacken seelisch und körperlich.
- Ein innerer Reinigungsprozess befreit Sie von Ballast wie z.B. unguten Bindungen an Vergangenes und setzt neue Energie frei.
- Klarheit entsteht und daraus Erkenntnisse für anstehende Alltagsentscheidungen
- Inneres Chaos weicht einer geistigen Geordnetheit aus der Kraft zum rechten Handeln erwächst
- Ihr immenses Potential an Lust und Liebe wird aktiviert, vergrößert oder wiederbelebt
- Der innere Kraftzuwachs und die erhöhte Bewusstheit wirken sich auf alle Lebensbereiche und Beziehungen positiv verändernd aus.
- Manche Teilnehmer/innen nützen die Retreat-Zeit als Einstieg/ Beginn, um schädliche Lebensmuster aufzulösen (z.B. Gewohnheiten, Süchte) oder sich gesunde Lebensmuster anzueignen (Ernährung, tägliche Bewegung im Morgengang, Meditation, Ruhepausen usw.)
Abenteuer Tantrakloster: Heilige Lust
Stille und Lust sind beides Wegweiser auf der Reise nach innen. Wo sie zusammen kommen, wird die irdische Lust zu einem himmlischen Vergnügen. Regina Heckert, Leiterin des BeFree Tantra Institutes, hat schon als kleines Kind die Einheit von sexueller Lust und Heiligkeit kennengelernt. Im Laufe ihrer religiösen Erziehung ging diese jedoch verloren. Erst durch Tantra hat sie diesen ganz wundervollen "Geschmack" jenseits der Spaltung wiedergefunden und in ihren Seminaren neu zum Leben erweckt.
Möchten Sie den Artikel "Tantrakloster", veröffentlicht in der Dezember Ausgabe von Connection, lesen oder als pdf-Datei herunterladen?
Für viele Menschen schließen sich Spiritualität, Meditation, Religiosität und Sexualität aus. Sie meinen, sich für das eine zu entscheiden, bedeute automatisch die Abkehr vom anderen. Tatsächlich wird auch in vielen Religionen dieser Welt die Sexualität abgelehnt. Sie wird als Versuchung oder zumindest als Ablenkung oder Fallstrick auf der Reise nach innen betrachtet. Eine solche Betrachtungsweise erzeugt eine tiefe Spaltung im Inneren. Zwei wesentliche Daseinsbereiche scheinen miteinander in Konkurrenz zu stehen. Innere Zerrissenheit, Krankheiten, Unterdrückung und Ablehnung des Sexuellen oder völlige Abkehr vom Spirituellen sind die Folge. Um das eine leben und pflegen zu können, wird die Entscheidung gegen das andere getroffen. Manche pendeln zwischen den beiden Polen in mehr oder weniger starken Schuldgefühlen hin und her. Passen Gott und Sex zusammen?
Tantra lehrt schon immer den Weg der Vereinigung der Gegensätze. Nur in dem alles im Leben seinen Platz hat und angenommen wird, kann Frieden und Lebensfreude dauerhaft erblühen. Zu Gesundheit und Lebensglück gehören für die meisten Menschen die Sinnlichkeit und eine erfüllte Sexualität. Diese werden in der sogenannten äußeren Welt gefunden und zum Ausdruck gebracht. Die bloßen (unbeseelten) Vergnügungen der äußeren Welt hinterlassen jedoch dauerhaft einen schalen Geschmack. Sie stehen da wie eine Pflanze ohne Wurzeln und können aus sich selbst heraus keine Kraft schöpfen. Diese kommt einzig aus der Wende nach innen. Wird das eigene Wesen in meditativer Hinwendung innerlich erfahrbar, durchdringt es alle Pflanzen dieser Erde. Es strömt auch mitten hinein in eine ganz irdische Sexualität und "heiligt" sie. So wird die Sexualität befreit und erfüllend. Sie wird zum Balsam für die Seele.
Wer einmal den Geschmack der Vereinigung von Sexualität und Meditation erfahren hat, ist jenseits der tiefen Spaltung gegangen. Jede körperliche Begegnung innerhalb eines tantrischen Rituals trägt zu dieser Heilung bei. Wie viel Abwertung lastet seit Jahrhunderten auf den natürlichen Vorgängen der körperlichen Liebe. Besonders in Frauenseminaren wird das immer wieder deutlich. Welche Frau traut sich schon in ihre pralle weibliche Lust hinein? Muss sie doch damit rechnen, als Hure, Flittchen oder Nutte beschimpft und an den Rand der gesellschaftlichen Zugehörigkeit verbannt zu werden.
Die Klöster der traditionellen Kirchen können sogar heute noch vielen Suchern den Weg nach innen weisen. Ihre Bibliotheken sind Fundstätten hilfreicher Literatur. Ihre Räume sind umsäumt von schönster Natur und Stille. Dennoch sind die Mauern hochgezogen gegen die Versuchungen dieser Welt. Sexualität muss weit draußen vor der Pforte bleiben. "Zutritt verboten"- zumindest offiziell. Doch lässt sich Sexualität als immens starke Lebenskraft einfach nicht verbannen. Das zeigen viele Klosterfunde und auch die jüngsten Ereignisse von sexuellem Missbrauch unter dem Deckmantel des Keuschheitsgelübdes.
Das Abenteuer "Tantra-Kloster'' bringt Unvereinbares wieder zusammen. Es übernimmt die hilfreichen Errungenschaften des Klosters und verbindet sie mit den Erkenntnissen des Tantra. Sexualität wird nicht verbannt, sondern ganz im Gegenteil. Sie wird als Lehrmeisterin auf dem Weg nach innen geehrt und genutzt. Das ist für viele Menschen, die die tiefe Spaltung selbst erlebt haben und in sich tragen, wahrlich ein Abenteuer, das sich lohnt. Frieden und große Erleichterung dürfen sich breit machen, wenn Körper, Geist und Seele - alle auf dem rechten Platz- wieder miteinander schwingen können.
Gut Frohberg bietet uns dafür den rechten Ort: Der Vierseithof, in wunderbarer Alleinlage, schützt uns ringsum wie ein Kloster: Eingebettet in die prächtige erwachende Natur darf sich Vogelgezwitscher und das Rauschen des Windes mit der Stille verweben. Eine strenge Tagesstruktur gibt allem, was geschieht, die rechte innere Haltung. Achtsamkeit, Schweigen, Respekt voreinander, gemeinsame Meditationszeiten, Zeiten des Alleine seins und der Begegnung, das Musizieren, das Rezitieren von Mantren, vielfältige Meditationen und das gemeinsame Zelebrieren laden das Klosterleben ein.
Die tantrische Welt ergießt mitten hinein in das "Frohberg-Kloster'' ihren Segen: Berührung und Begegnung mit anderen werden nicht vermieden, sondern gefördert. Der Körper dient als wichtigstes Instrument auf der Reise nach innen. Tantrische Rituale sind heilig wie ein Gottesdienst, entstehen sie doch stets aufs Neue durch die Hinwendung zum inneren Kern. Tanzen und Lachen erwachsen aus der Stille und erlösen den Ernst eingefrorener Klostermauern. Alle Sinne dürfen innerhalb und außerhalb der "Klostermauern" miteinander tanzen.
Das gemeinsame Essen findet schweigend in einem Ritual statt. Dadurch wird Bewusstheit möglich. Die Essensportionen sind weniger als sonst. Das langsame Essen führt mitten hinein in den Genuss dieser irdischen Früchte. Für Teilnehmer, die befürchten, "nicht genug zu bekommen", steht den ganzen Tag über ein Obstkorb zur Verfügung. So muss sich auch in dieser Hinsicht niemand zu etwas zwingen.
Nach der Erfahrung des Pfingst-Tantra-Retreats 2010, das gerade wegen des Schweigens und der dadurch größeren Wachheit für alle tief bewegend und heilsam war, ist das Abenteuer Tantra Kloster der folgerichtige nächste Schritt.
Für Regina Heckert als Tantralehrerin kommt dadurch auch eine große Lebensaufgabe zur Erfüllung: Sie besuchte über viele Jahre regelmäßig Klöster, um sich Zeiten der Stille und Besinnung losgelöst von der Geschäftigkeit des Alltags zu gönnen. Bis heute ist sie dankbar für die äußeren und inneren Räume von Schönheit, die sich ihr dadurch geöffnet haben. Dennoch hat für sie als Tantralehrerin die Sauna gefehlt und auch die menschlich direkte Berührung. Die gab es in Hülle und Fülle in ihren Tantraseminaren. Wie sehr jubelt das Herz, wenn sich diese zwei ihr so kostbaren Welten jetzt in ihren Tantra-Retreats zu einer zusammen fügen! Sie freut sich von Herzen, alle auf diesem Weg mitnehmen zu dürfen, die diesen großen kollektiven Heilungsschritt mitvollziehen und für sich und ihr Leben nutzen möchten.




