Tantra an Ostern: Willkommen
Das engagierte BeFree Tantra Assistenten-Team trug dafür Sorge, dass die im Laufe des Tages anreisenden Seminarteilnehmer des Tantra-Oster-Retreats herzlich empfangen wurden. Das Check-In Heftchen sorgte zudem dafür, dass sich alle gleich in dem großen Gebäudekomplex und der Frühlingsumgebung zurechtfanden. Im Restaurant stand Kaffee, Tee und Kuchen zur Stärkung nach der Anreise bereit. Die aufgeheizte Sauna lud ein, die Tantratage gleich mit Entspannung und Erholung zu beginnen. Die meisten Assistenten waren in der Zwischenzeit damit beschäftigt, den großen Seminarraum in einen österlichen Tantratempel zu verwandeln. Das Wetter konnte schöner gar nicht sein. Viele nutzten es für einen Spaziergang um den Badesee. Einige sprangen nach der Sauna mutig hinein.
Tantra an Ostern: Raum & Dekoration
Durch Anklicken können Sie die Bilder vergrößern! Die Dekoration des wunderschönen Seminarraumes auf Gut Frohberg wurde von Riesenostereiern in den Farben der sieben Chakren bestimmt. Zwei der Assistentinnen hatten sie mit viel Liebe, Spaß und Freude vor dem Seminar miteinander hergestellt. Am Rand des Seminarraumes war ein großer "Altar" für die mitgebrachten Bilder der Mütter der Teilnehmer aufgebaut. Die Mitte wurde jeden Tag neu und anders gestaltet. Immer wieder ist die "äußere Mitte" des Tantratempels eine Einladung, den Kontakt zur eigenen Mitte zu halten.
Tantra an Ostern: Frühlingsgefühle
In diesem Jahr war das Wetter beim BeFree Tantra Osterseminar ein wahrer Segen. Die Ostersonne beschenkte uns in Hülle und Fülle und umhüllte den Seminarort mit Licht und Wärme, so dass sogar einige Mutige im See schwimmen gehen konnten. Gut Frohberg im Frühling - das ist ein Gefühl wie im Paradies: Die üppige Natur, die Blüten an den Bäumen und Sträuchern, das freche und frische Grün in schier tausend Varianten! Alles verwebt sich zu tantrischen Frühlingsgefühlen, durchdrungen von aufgeregtem Vogelgezwitscher. Die Nächte unter klarem Sternenhimmel waren wie laue Sommernächte mit dem inbrünstigen Gesang der Nachtigall. Vergrößern Sie die Fotos durch Anklicken!
Tantra an Ostern: Ostereiersuche am Ostersonntag
Tantra an Ostern: So sehen Tantra Ostereier aus
Die Suche hat sich gelohnt. Jeder Seminarteilnehmer findet eines der tantrischen Ostereier, die am Vortag von anderen Seminarteilnehmern gestaltet wurden. So verschenken alle gegenseitig tantrische Wohltaten im Wissen, dass diese von jedem beliebigen Seminarteilnehmer der Gruppe gefunden werden können. Ein Assistent versteckt alle Pappeier während der Morgenmeditationszeit. Nach dem schweigenden Frühstück geht es dann los. Alle schwärmen aus, um ein Oster-Überraschungsei zu finden. In der Runde erfahren wir dann die Ostergeschenke. Die Mittagspause steht für das Einlösen der Tantra Ostereier zur Verfügung - außer bei den beiden Männern, für die der Osterhase zur allgemeinen Erheiterung einen Spaziergang unter Sternenhimmel ausgelost hat...
Tantra an Ostern: Danken statt klagen
Die Idee des Dankbarkeitsbaumes hat Regina Heckert von ihrer Reise in die USA mitgebracht und gleich beim Oster-Tantra-Retreat umgesetzt. Die Osterzweige waren mit einigen Ostereiern geschmückt. Daneben lagen Stifte und Anhänger. Jeder Seminarteilnehmer konnte sich pro Tag einen Zettel nehmen, ihn ausfüllen und an den Baum hängen. Aufgeschrieben werden sollten die Dinge, für die man reinen Herzens Dankbarkeit empfindet. Nach fünf Tagen war ein voller Baum entstanden. Viele lasen während der Schweigetage die vielen Dankesbezeugungen. Diese wiederum inspirierten dann den eigenen Geist , sich an Menschen und Ereignisse aus dem eigenen Leben zu erinnern, für die man zutiefst dankbar ist. Der Baum gewann von Tag zu Tag an Ausstrahlung und war ein wunderschönes Zeugnis der Wandlung hin zu Erfüllung und Glück, die die ganze Gruppe erfasst hatte. Ein Lebensgesetz nimmt im Dankbarkeitsbaum Gestalt an: Was man gießt, das wächst. Und in Bezug auf das eigene Leben verändert es völlig die Lebensqualität, wenn man lernt, auf das halb volle Glas zu schauen, anstatt auf die leere Hälfte, nämlich das, was einem gefehlt hat oder immer noch fehlt.
Tantra an Ostern: Der schweigende Morgengang
Jeder Tag des Oster-Tantra-Retreats begann vor dem Frühstück wahlweise mit dem einstündigen Morgengang in Schweigen oder einer angeleiteten Meditation im Seminarraum. Jeder konnte in seinem eigenen Tempo gehen. Da gab es Joggen und langsames Zen-Schreiten und alle Variationen dazwischen. Mit dem Gehen wurde gleichzeitig der Geist geschult und gelenkt. Dabei half ein selbst gewähltes Mantra, das mit dem Rhythmus der Schritte in Einklang gebracht wurde. Innehalten, lauschen oder da und dort eine tantrische Herzumarmung halfen zudem, das Tor zur Gegenwart zu öffnen. Das übrige tat die Natur und der fröhliche Frühlingsvogelgesang.
Tantra an Ostern: Inhaltliches
Das Thema des Tantra-Retreats an Ostern war "das Nehmen". Geben und Nehmen sind zwei Seiten der gleichen Medaille. Nur wer nehmen kann, kann auch wirklich etwas geben. Die Urerfahrung des Nehmens liegt für jeden Menschen in der frühkindlichen Beziehung zur Mutter. War diese unterbrochen oder gestört, kann sich die eigene Liebesfähigkeit nicht entfalten. Die Betroffenen verharren dann oft unerfüllt im Mangel und ihren unerfüllten Bedürfnissen. Fast alle Menschen sind mit Mangelbewusstsein konfrontiert. Das kann so weit gehen, dass man fast vor vollen Tellern verhungert. Besonders im Bereich Liebe und Partnerschaft tobt sich erlerntes Mangelbewusstsein gnadenlos aus: Viele leiden daran, nicht genug Sexualität zu bekommen. Anderen fehlt es an Zärtlichkeit und Liebe.
Dass Zustände von Mangel und Unerfülltsein Folgen früher Lebensmuster sind, scheint in Vergessenheit geraten zu sein. Im BeFree Tantra Oster-Retreat hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, an die Wurzel des "Übels" zu gehen. Erst wenn das Unkraut erkannt und mit der Wurzel entfernt worden ist, kann man zu der Wahrheit erwachen, dass Liebe, Lust und Zärtlichkeit in Hülle und Fülle da sind. Erst dann wird man auch in der Lage sein, sich daran immer mehr zu bedienen. Schließlich kehrt die Gewissheit wieder ein, dass Fülle und Erfüllung menschliches Geburtsrecht sind.
Bei diesem Heilungsprozess kommt der Mutter eine besondere Rolle zu. Aufgrund der Verwobenheit in ihr eigenes Schicksal konnte so manche Mutter ihrem Kind nicht das geben, was es gebraucht hätte. Dadurch hat sich Mangel und Leid schon durch viele Generationen gezogen. Verharrt man jedoch in einer Vorwurfshaltung der Mutter gegenüber, so kann das ungute Auswirkungen für das eigene Leben haben: Probleme in der Paarbeziehung oder mit der Liebesfähigkeit überhaupt, Schwierigkeiten mit den eigenen Kindern und besonders auch Krankheiten und berufliche Probleme bis hin zu Mißerfolg können die Folgen sein.
In der Vergangenheit gab es in der BeFree Tantraschule nur das Angebot für Frauen, den (schweren) Weg der Tochter zur Mutter zu ebnen. Jetzt wurde diese Erfahrung beim Tantra-Retreat an Ostern auch Männern zugänglich gemacht. Das Familienstellen nach Bert Hellinger und die Aussöhnungstherapie nach Jirina Prekop unterstützten bei diesem Prozess. Neben dieser tiefen inneren Arbeit wurden die tantrischen Möglichkeiten ausgeschöpft. Körper, Geist und Seele durften berührt werden, so dass sich alte Wunden schließen konnten. Spaß und Freude stellten sich dann ganz von selbst ein. Im Ostereiersuchen am Ostermorgen wurde zudem die besondere Zeit des Jahres für das eigene Wachstum gewürdigt und genutzt.
Wer gelernt hat, von der Mutter, vom Leben und seiner Fülle und von einem Partner wieder gerne und reichlich zu nehmen, beginnt ein neues Leben, das geprägt ist von Dankbarkeit, Demut und einer Offenheit für das, was der gegenwärtige Moment bereit hält.
Tantra an Ostern: Unvergeßliche Tantrakloster-Zeit
Tantraseminare in Stille sind die intensivsten Seminare der BeFree Tantraschule. Sie wurden als "Tantrakloster-Zeiten" oder "Tantra-Retreats" von Regina Heckert entwickelt. Das Entfalten der Urlebenskraft in der Befreiung der sexuellen Energie geschieht dabei in der Atmosphäre und Abgeschieden-heit wie in einem Kloster. Das "Heilige" und das "Sexuelle" dürfen nach Jahrtausenden der Trennung und Verbannung heilsam zusammen schwingen. Mehr über die Hintergründe dieser einzigartigen Seminarreihe erfahren Sie in einem Artikel in der Liebesschule. Das Tantraklosterbild hat Anja Katharina Halbig nach einer Idee von Regina Heckert gemalt. Lassen Sie sich davon anrühren. Möchten auch Sie die tiefe Spaltung zwischen Heiligkeit und Sexualität in sich heilen? Herzlich willkommen!

























































